Strecke

Streckenführung

Die 2018er Tour wird deutlich länger als die bisherigen Rallyes. In 11 Tagen werden wir über 5.000 Km auf unserem Weg nach Afrika zurücklegen. Die Route führt von München über die Alpen nach Italien. Von dort Richtung Westen nach Frankreich entlang der Mittelmeerküste Richtung Pyrenäen. Hinter dem spanisch-französischen Gebirge belohnt uns das erste große Etappenziel - die Metropole Barcelona. Normalerweise Ziel der Rallye werden wir hier in 2018 nur einen Stopover machen.

Von Barcelona werden wir südwärts Spanien durchqueren und schließlich per Fähre nach Afrika übersetzen. Wir verlassen den dicht bevölkerten Küstenstreifen schnell Richtung Süden und stoßen ins trockene Landesinnere vor. Wüsten, Pisten und der Atlas werden die nächsten Tage die Tour bestimmen und uns zum Finale nach Marrakech führen.

 

Streckencharakter

Auf der Tour werden wir äußerst unterschiedliche Streckentypen befahren. Das Gros der Strecken läuft über Landstraßen, kleine Regional- bzw. provisorisch geflickte Bezirksstraßen. Auf Bergetappen und im Süden werden darüber hinaus Schotterstrecken und Pisten Fahrzeug und Fahrer Einiges abverlangen. Auf Autobahnen sind wir nur in Ausnahmefällen unterwegs.

Insbesondere in Marokko werden die Bedingungen schwieriger werden. Temperatur, Sand und Untergrund werden Reifen, Fahrwerk und Kühlung strapazieren.

 

Routenwahl

Ihr erhaltet von uns vor Tourstart ein Rallyebooklet mit allen wichtigen Informationen zur Tour, Besonderheiten in den einzelnen Ländern, Checklisten etc.. Darüber hinaus gibt es jeden Tag ein Tagesbriefing und ihr erhaltet die Routenempfehlungen für diesen Tag. Man kann die Routen basierend auf den Tagesbriefings komplett durchfahren, allerdings helfen Karten, Navi oder Kompass bei der Orientierung. Zu schwierigen Routen bieten wir immer auch eine Alternativroute. Wer seine eigene Route fahren möchte, ist ebenfalls willkommen dies zu tun. Letzten Endes gibt es jeden Tag einen Fixpunkt: das morgendliche Tagesbriefing. Danach ist jeder frei in seiner Tourgestaltung.

Auf der Tour gibt es einige der härtesten Routen, die man mit einem normalen PKW fahren kann. Allerdings gibt es hierzu auch immer Alternativen. Wer sich und das Fahrzeuge an seine Grenzen führen möchte, kann dies definitiv tun. Die Rookies können sich über die einzelnen Etappen an die Schwierigkeitsgrade herantasten. Wichtig ist dabei nicht die Lenkzeiten zu unterschätzen. 11 Tage und jeden Tag unglaublich viel zu entdecken, das ist nicht nur für die Karre eine Herausforderung.

Für die Bergetappen, einige Strecken in Mittel- und Südspanien und vor allem Marokko gilt eine Regel: nicht alleine fahren. Teilweise führen die Routen durch dünn bis gar nicht besiedeltes Gebiet. Auch Netzempfang ist nicht überall gegeben. Daher empfehlen wir in Marokko mindestens zu zweit oder zu dritt zu fahren, wenn Ihr in diese Routen einsteigt.